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Gesunde Schule

Zertifizierung der Grundschule Büchen – Siebeneichen zur „Gesunden Schule“

Kiel/Büchen – 06. September 2016.  Die Grundschule Büchen mit der Außenstelle Siebeneichen ist vor den Sommerferien erstmals mit dem Zertifikat „Gesunde Schule“ ausgezeichnet worden, das nun drei Jahre lang gültig ist. Die Grundschule wird zurzeit von 400 Schülerinnen und Schülern besucht, die in 19 Klassen unterrichtet werden.

Die Schule hat in den vergangenen Jahren das Thema Gesundheit erfolgreich in den

Schulalltag integriert. Mit der Zertifizierung wird das hohe Engagement von Schülern, Lehrern und allen anderen Akteure gewürdigt, das Schulleben unter nicht immer einfachen Bedingungen gesundheitsförderlich zu gestalten.

Das offene Miteinander, ein wertschätzender Umgang und die aktive Beteiligung aller

Schulakteure zeichnen die Grundschule Büchen aus und schaffen ein spürbares Wohlfühlklima. Ein besonders engagiertes Kollegium bringt sich mit seinen Fähigkeiten und Ressourcen vielfältig ein. Gesundheitsförderung ist ein fester Bestandteil des Schulprogramms.

An beiden Standorten der Schule wird ein bewegungs- und körperfreundliches Lernen ermöglicht. Der Schulhof wird ständig weiterentwickelt, und die Schüler werden in die Schulhofgestaltung einbezogen.

Eine gesunde Ernährung wird durch das Essensangebot in der Mensa unterstützt. Hier wird Wert auf eine gesunde Schulverpflegung gelegt und die Schüler können aus einem vielfältigen Angebot wählen. Auch die Lernwerkstatt zum Thema „Gesunde Ernährung“, die Implementierung des „Gesunden Frühstücks“ oder das wöchentliche Angebot von Obst und Gemüse in der „Schnippelpause“ tragen zu einer nachhaltigen Gesundheits-und Ernährungsbildung bei.

In verschiedenen Lernwerkstätten werden die Kinder in ihren Stärken und Ressourcen individuell gefördert.

Von der Kooperation mit unterschiedlichen Partnern profitieren alle: Die gemeinsame Vernetzung von Schule und Kita hilft dabei, die Übergänge für angehende Schüler positiv zu gestalten, die Kooperation mit Vereinen ermöglicht Kursangebote in der Offenen Ganztagsschule. Die enge Zusammenarbeit mit dem Schulträger macht eine erfolgreiche Zusammenarbeit möglich.

Die Schule setzt Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung um und hat die Gesundheit der Lehrkräfte im Blick. Vor kurzem ist die Einrichtung eines Ruheraumes umgesetzt worden.

Die Grundschule Büchen mit der Außenstelle Siebeneichen konnte während der Zertifizierung nicht nur als Lernort, sondern als Ort zum Leben wahrgenommen werden.

Audit Gesunde Schule

Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung für Bildungs- und Erziehungserfolge in der Schule. Ebenso leistet die Qualität der Bildung und Erziehung einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitsverhalten und den Gesundheitszustand aller Akteure. Schule hat viele Handlungsfelder, in denen gesundheitsförderndes Verhalten vorgelebt und gelebt werden kann. Diese Handlungsfelder sollen durch das Verfahren Audit „Gesunde Schule“ bewertet und mit einem Zertifikat gewürdigt werden.

Das Audit Gesunde Schule ist eine unabhängige Qualitätsbestimmung für schulische Gesundheitsförderung. Es wird von der Unfallkasse Nord unterstützt.

Das Audit „Gesunde Schule“ wurde von der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Schulpraktikern entwickelt und erprobt. Es wird in mehreren Bundesländern erfolgreich durchgeführt, fortlaufend evaluiert und weiterentwickelt. Bundesweit sind etwa 190 Schulen zertifiziert worden.

Seit 2014 bietet die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in SchleswigHolstein e.V.  in Kooperation mit der Unfallkasse Nord das um ein Beratungsangebot erweiterte Audit Gesunde Schule „plus“ an (Unfallkasse Nord, Seekoppelweg 5a, 24113 Kiel, Tel. 0431-6407-0, Ansprechpartner: Michael Taupitz, Thorsten Vent).

In Schleswig-Holstein haben bisher 18 Schulen das Zertifikat „Gesunde Schule“ erhalten. Neun Schulen sind bereits rezertifiziert worden.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei der:

Landesvereinigung für Gesundheitsförderung in Schleswig-Holstein e.V.

Ansprechpartnerinnen: Sabine Hoffmann-Steuernagel / Siri Hirsch

Geschäftsführerin: Dr. Elfi Rudolph

Flämische Straße 6-10, 24103 Kiel

Tel: 0431/94 2 94 – Fax: 0431/9 48 71

E-Mail: gesundheit@lvgfsh.de  –  Internet: www.lvgfsh.de

 

Qualitätsbericht zum Audit „Gesunde Schule”

Angaben zur Schule

Die Grundschule Büchen umfasst neben der Schule ein Förderzentrum, ein DaZ-Zentrum und eine Außenstelle in Siebeneichen. Schulträger ist die Gemeinde Büchen im Kreis Herzogtum-Lauenburg mit ca. 5600 Einwohnern (Stand 2008). Zurzeit werden ca. 370 Schüler/innen von ca. 27 Kollegen/innen, davon 5 Sonderpädagogen/innen, in 17 Klassen unterrichtet. Weiter arbeiten eine Sekretärin, 5 Schulassistenten, 4 Hausmeister sowie ein Mensa-Team an unserer Schule. Hinzu kommen die Schulbegleiter, die Koordinatorin und die Dozenten der Offenen Ganztagsschule.

Es fand ein Neubau der gesamten Grundschule zum Schuljahr 2006 statt. Die Klassenräume wurden mit ergonomischem Mobiliar ausgestattet. Es gibt einen Computerraum mit 26 vernetzten Arbeitsplätzen und Beamertechnik sowie einen Medienraum mit modernster Technik zur Präsentation von Film-, Bild und Tonaufnahmen. Weiterhin ist die Schule mit einem Musikraum mit Orff-Instrumentarium, einem Naturkunderaum, einem Technikraum, einer Küche mit Arbeits- und Essraum, zwei Sporthallen (große Dreifeldersporthalle, Turnhalle) und einem Multifunktionsraum ausgestattet. Der neu errichtete Schulhof ist bewegungsfreudig mit interessanten kindgerechten Spielgeräten gestaltet. Zudem befindet sich die Gemeindebücherei Büchen im Schulgebäude. Die Mensa wurde im Zuge von weiteren Umbaumaßnahmen 2015 verlegt und neuerbaut. In den Klassenräumen besteht die Möglichkeit, im Internet zu recherchieren oder auch mit Lern- oder Textverarbeitungsprogrammen zu arbeiten. Zudem haben viele Klassenräume bereits ein Activeboard mit Beamer. Unsere Schule ist ein Neubau nach DIN 18024 und 180025 mit barrierefreiem und rollstuhlgerechtem Zugang zu allen Räumen. Ein Fahrstuhl ermöglicht das Erreichen der oberen Stockwerke. Unsere Schulstunden dauern 45 Minuten. Die Schüler/innen haben jeden Tag 90 Minuten Klassenlehrerunterricht. Die großen Pausen dauern 25 Minuten.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 befindet sich ein DAZ-Zentrum an unserer Schule. Etwa 20 Schüler/innen aus verschiedenen Ländern von 8 bis 17 Jahren werden dort von zwei Lehrerinnen in zwei Klassen (Daz Primar und Daz Sekundar) auf der Basisstufe 1 des Europäischen Referenzrahmens unterrichtet. Zudem gibt es einen zweistündigen Stützkurs pro Woche für Kinder auf der Integrationsstufe.

Wir sind eine Grundschule mit Betreuter Grundschule und Offener Ganztagsschule, für welche wir seit 2006 dreimal in Folge Referenzschule geworden sind. In der sechsten Stunde finden für die ersten und zweiten Klassen Lernzeiten statt, die von Lehrer/innen geleitet werden. Unsere Offene Ganztagsschule (OGTS) bietet von montags bis donnerstags von 12.00 bis 16.00 Uhr qualifizierte Hausaufgabenhilfe, Betreuung und ein umfangreiches Kursprogramm an. Während dieser Zeit können sich die Grundschüler/innen auch in der „Oase” ausruhen und Kraft schöpfen oder sich dem freien Spiel hingeben.

Ernährung hat Einfluss auf Gesundheit, Lern- und Konzentrationsfähigkeit, individuelles Sozialverhalten und die soziale Gemeinschaft innerhalb der Schule. Eine vollwertige Ernährung ist eine zentrale Maßnahme zur Gesundheitsförderung. Unsere Mensa bietet Mittagessen an. Ein pädagogisch betreuter Mittagstisch sorgt mit ausgewähltem Essen von 12.00 —14.00 Uhr für das leibliche Wohl unserer Schüler/innen. Die Firma biond, unserer Zulieferer, ist spezialisiert auf gesunde Schulverpflegung mit ökologischen Bio-Lebensmitteln unter Berücksichtigung der Regionalität. Die Schüler/innen haben ein vielfältiges Angebot. Dieses umfasst eine freie Auswahl am Buffet, an der Salatbar und einem Tagesgericht. Dabei werden die Gerichte anhand der optiMlX@ – Kriterien für Optimierte Mischkost des Deutschen Forschungsinstituts für Kinderernährung produziert, die für eine optimale Nährstoffzufuhr und Prävention von ernährungsbedingten Krankheiten stehen. Zudem orientiert sich biond an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Zum Erhalt der Frische und zur Schonung der Vitamine nutzt biond das Verfahren „Cook-and-Chill-Plus”. Die Speisen werden zu 95% gegart, im Großgebinde unter Schutzatmosphäre verpackt und anschließend per Schnellkühlung auf +3 0C abgekühlt, nicht tiefgekühlt. In der Schulküche werden die Speisen erst kurz vor der Ausgabe mit Heißdampf im Kombidämpfer schonend erhitzt. Durch dieses Verfahren erreicht man eine minimale thermische Belastung der Speisen und somit einen bestmöglichen Erhalt der Inhaltsstoffe. Die Teilnahme am Essen ist ohne Vorbestellung möglich. I

Schulentwicklungsstand und Schulleben

An unserer Schule nehmen wir alle — die Schüler/innen, Lehrer/innen, Mitarbeiter/innen und Eltern — einander mit unseren Bedürfnissen, Wünschen und persönlichen Ausprägungen ernst. Gemeinsam übernehmen wir die Verantwortung für die Gestaltung unserer Schule als ein Ort des Lernens und Lebens, an dem sich alle wohl fühlen. Ein reichhaltig gestaltetes Schulleben unterstützt die Verwirklichung des Bildungs- und Erziehungsauftrages und erweitert die Formen und Möglichkeiten des Lernens in der Grundschule. Das Schulleben erfährt durch die Öffnung der Schule eine besondere Gestaltung. Es werden außerschulische Lernorte mit in den Unterricht einbezogen, an denen den Schüler/innen ein vielfältiges Angebot zur Erweiterung ihrer Erfahrungen und Kompetenzen bereitgestellt wird. Hier können sie praxisnah lernen und sind aktiv und selbstorganisierend am eigenen Lernen beteiligt.

Unser Ziel ist

Schüler/innen in ihrer immer komplexer werdenden Lern- und Lebenswelt Orientierung mit festen Orientierungspunkten im Jahreslauf zu geben.

durch ritualisierte Veranstaltungen ein angenehmes Miteinander zu stärken.

durch Schulaktivitäten das Identitätsgefühl als Schulgemeinschaft zu erzeugen und zu vertiefen.

durch gemeinsam gestaltete Feste die Schule nach außen zu öffnen und dadurch eventuell vorhandene Barrieren abzubauen.

Folgende Grundsätze liegen unserer Arbeit zugrunde

  1. Wir vermitteln unseren Schüler/innen fundamentale Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, so dass sie Anforderungen wie Teamfähigkeit, Kreativität, Selbständigkeit, Eigenverantwortung und Reflexionsfähigkeit gewachsen sind. Unser Ziel ist eine Schule, in der sich die Kinder wohl fühlen und Freude am Lernen haben. Ein gemeinsamer Unterricht aller Kinder ist uns ebenso wichtig wie individuelle Förderung. Aufgabe der Schule ist nicht nur das Vermitteln von Wissen, sondern auch das Schaffen von Grundlagen für das weitere Lernen in und außerhalb der Schule. Ziel ist es folglich, das Interesse der Schüler/innen zu wecken und sie zu lebenslangem, selbständigem Lernen zu befähigen — sie müssen das Lernen lernen. Dabei stehen folgende pädagogische Ziele im Mittelpunkt:Selbstkompetenz  stärken, Sozialkompetenz        erweitern,        kommunikative        Kompetenzen        entwickeln, Methodenkompetenz trainieren und den Schulalltag mitgestalten. Dieses Lernen lernen gelingt, wenn sich die Schüler/innen Lern- und Arbeitstechniken aneignen, mit denen sie ihre eigenen Lernprozesse gewinnbringend und lustvoll planen, durchführen und kontrollieren. Dadurch können sie sich neues Wissen aneignen und dieses mit ihrem Vorwissen verknüpfen. Wir wollen in unserer Schule die Vielfalt der Unterrichtsmethoden zulassen und erhalten. Lehrerzentrierter sowie offener oder schülerzentrierter Unterricht sollen sich dabei abwechseln, ergänzen und stetig verbessert werden. Aufgabe der verschiedenen Fachkonferenzen sowie jeder einzelnen Lehrkraft ist es, die oben aufgeführten Aspekte des Lernens für alle Unterrichtskonzeptionen zu berücksichtigen und zu entwickeln.
  2. Wir vermitteln unseren Schüler/innen fachliches Wissen und Kompetenzen auf Grundlage der Bildungsstandards für einen qualifizierten Weg in die weiterführende Schule. Unterrichtsqualität wird entscheidend bestimmt von den dem Unterricht zugrunde liegenden fachlichen Konzepten. Auf der Grundlage der Bildungsstandards und der Lehrpläne erarbeiten die Fachschaften Fachcurricula, die in jedem Schuljahr evaluiert werden.
  3. Die Förderung von Schüler/innen ist ein grundlegender pädagogischer Auftrag der Schule und ein elementares Prinzip jedes Unterrichts der Grundschule Büchen. Wir fordern und fördern alle unsere Schüler/innen zielgerichtet nach individuellen Bedürfnissen. Wir setzen das Prinzip des gemeinsamen Lernens und der individuellen Förderung konsequent um. Durch differenzierte Lernangebote können leistungsschwächere wie leistungsstärkere Schüler/innen ihre Kompetenzen verbessern. Förderung meint einerseits die bestmögliche Entwicklung der Leistungspotenziale aller Schüler/innen, andererseits soll Förderung Lernversagen — und damit auch negative Beurteilungen — möglichst verhindern. Förderung stellt ein Qualitätselement dieser Schule dar. Um den optimalen Lernerfolg zu erreichen ist es notwendig, allen Schülern/innen eine ganz ihren individuellen Bedürfnissen entsprechende, zielgerichtete und somit optimale Förderung zukommen zu lassen. Daher werden an unserer Schule verschiedene Strukturen schulischen Förderns umgesetzt, welche im erarbeiteten Förder- und Inklusionskonzept erläutert sind (z. B. Leseintensivkurse, Präventionskurs Legasthenie (LRS), Förderung durchSprachintensivmaßnahmen (SPRINT) vor Schuleintritt, Sprachheilunterricht durch Lehrkraft des Förderzentrums in den Kindertagesstätten und der Grundschule, etc.).
  1. Wir legen Wert auf eine gute räumliche Ausstattung und den Einsatz moderner Medien und Methoden im Unterricht zur Umsetzung der geforderten Bildungsstandards. Unsere Schule vermittelt die notwendigen Schlüsselqualifikationen, damit die Schüler/innen in der Lage sind, sich mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien sinnvoll und kritisch auseinanderzusetzen, ihre Grenzen und Möglichkeiten zu erkennen und sie als alltägliches Arbeitsmittel nutzen zu lernen. Wir lernen am Computer mit Office-Programmen im PC-Unterricht (2 Unterrichtsstunden wöchentlich) in der 4. Klassenstufe im Computerraum mit 26 vernetzten Arbeitsplätzen und planen Lernen am Computer im Klassenraum (2 PCs pro Klassenraum mit Internetanschluss). Lernen am Computer im Fachunterricht und in fächerübergreifenden Projekten findet bereits ab Klassenstufe 1 statt. Wir sehen im Einsatz des Computers im Unterricht ein stützendes und ergänzendes Element zur Entwicklung unserer pädagogischen Handlungsfähigkeiten, das unseren Grundsätzen des Lernens in der Grundschule entgegenkommt.
  2. Wir sehen soziales Verhalten, geprägt von gegenseitiger Achtung, Toleranz, Solidarität, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit als Grundlage unserer Erziehungsarbeit.
  3. Wir setzen bei unseren Erziehungszielen auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule. Damit sich die Kinder in unserer Schule sicher und geborgen fühlen können, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule notwendig. Im Schulelternbeirat auf den Klassenelternabenden und in den Konferenzen arbeiten wir im Interesse der Kinder offen miteinander. Auftretende Probleme versuchen wir in gemeinsamen Gesprächen zu lösen. Viele Eltern unterstützen ins auch in unserer Arbeit durch ihr Engagement in verschiedensten Projekten und Arbeitsgruppen. Eltern sind Teil unserer Schule und bilden das WIR.
  4. Wir bieten durch die Nachmittagsbetreuung der Offenen Ganztagsschule unseren Schüler/innen qualifizierte Hausaufgabenhilfe und sinnvolle Freizeitgestaltung (s. o.).
  5. Wir stellen in der Schule kompetente sozialpädagogische Beratung und Betreuung bereit.
  6. Wir schaffen nachhaltig das Bewusstsein für einen pfleglichen Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt.
  7. Wir leisten im Rahmen unserer Möglichkeiten einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben des Ortes und der Region Büchen und stellen unsere Schulgemeinschaft in vielfältiger Weise in der Offentlichkeit dar.

Außerdem sind wir…

…eine lesende Schule

Die Leseförderung ist in unserer Schule fest verankert und ein wesentlicher Bestandteil unseres Förderkonzeptes. Lesen ist wichtig für den Spracherwerb der Schüler/innen und ihre Lernfähigkeit insgesamt. Unsere Schule hat mit der Gemeindebücherei, die im Zentrum unserer Schule untergebracht ist, einen Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser sieht u.a. Klassenführungen, Autorenlesungen und kooperative Öffnungszeiten vor. Grundlage für die gemeinsame Förderung von Lesekompetenz ist das Spiralcurriculum für den Bibliotheksunterricht. Für den Abschluss der Klassenstufe 4 ist der Bibliotheksführerschein vorgesehen. Gemeinsam mit der Bibliothek verfolgen wir die interaktive Leseförderung mit der webbasierten Plattform „Antolin”. Wir unterrichten Niederdeutsch im Rahmen einer jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaft und nehmen erfolgreich an Plattdeutsch-Vorlesewettbewerben teil.

…eine musisch-kreative Schule

In unseren klassen- und jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften beschäftigen wir uns mit Musik und Theater als einem Schwerpunkt der ästhetischen Erziehung (Grundschulchor, Tanz und Pantomime, OrffInstrumente-Gruppe, Flöten-Gruppe). Es wird in Projekten gearbeitet, die in gemeinsamen Aufführungen zusammengeführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt kreativer Arbeit findet sich in den Arbeitsgemeinschaften Malen und Töpfern wieder. Ergebnisse der Schüler/innen werden in Ausstellungen präsentiert.

Lehrerausbildung, -fortbildung und Evaluation sind uns ebenfalls sehr wichtig:

Wir bilden Lehramtsanwärter/innen in Zusammenarbeit mit dem IQSH aus.

Die Kollegen/innen aller Fachrichtungen besuchen je nach Bedarf die Veranstaltungen der regionalen Lehrerfortbildung. Somit sind eine permanente Weiterentwicklung der jeweiligen Unterrichtsinhalte und Unterrichtsgestaltung sowie eine Innovation des Schullebens gewährleistet. Die Kurse werden von den einzelnen Kollegen/innen besucht, die für die jeweiligen Fachrichtungen als Multiplikatoren dienen.

Neben den beschriebenen Maßnahmen hat sich auch ein schulbezogenes Fortbildungskonzept entwickelt. Hier wird in unterschiedlichen Bereichen kontinuierlich mit festen Arbeitsgruppen sowie Kreisen mit wechselnden Teilnehmern gearbeitet. Bei Bedarf werden auch Fachleute zur Beratung herangezogen. Folgende Arbeitsgruppen gibt es zurzeit: Gesunde Schule, SHIB und Enrichment, Umgang mit neuen Medien, Lernzeiten und Hausaufgabenbetreuung, Raum- und Zeitkonzept, Kooperation Kita/GS und Inklusion.

Die Entwicklungsschwerpunkte des Schulprogramms werden jährlich evaluiert. Die Steuerungsgruppe überprüft die Rahmenbedingungen und die Umsetzung der Arbeitsvorhaben und arbeitet neue Schwerpunkte und Zielperspektiven ein. Die Schulleitung legt im Rahmen der Qualitätssicherung jährlich der Schulkonferenz das Programm zur Überprüfung vor und berichtet.

Seit 2012 wurden wir dreimal mit der Auszeichnung „Zukunftsschule” ausgezeichnet. Zudem sind wir seit 2011 SHiBSchule. 2008 erhielten wir die Niederdeutsch-Auszeichnung und für 2014 bis 2016 sind wir Schule für den Erhalt der Niederdeutschen Sprache.

Schulkonzeptionelle Aspekte in Bezug auf Gesundheit

Alle Bereiche des schulischen Lebens werden bei unserer Gesundheitsförderung berücksichtigt. Sie ist somit eine Querschnittsaufgabe und hat zum Ziel, Kompetenzen der individuellen Gesundheitsförderung und Prävention zu stärken und weiterzuentwickeln sowie den Bildungs- und Erziehungsauftrag des Settings Schule in hoher Qualität zu verankern. Die Prämissen der ressourcenorientierten und salutogenetischen Ottawa-Charta der WHO bilden dabei die Grundlage unserer schulischen Gesundheitsförderung. Dabei wird Gesundheit als Gesamtkonstrukt betrachtet, welche alle Bereiche des schulischen Lebens betrifft: Alle Menschen sollen langfristig in der Lage sein, Gesundheit selbstbestimmt gestalten und sie fortlaufend beizubehalten und zu stärken. Das Kohärenzgefühl ist dabei die Grundlage für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Wir haben zum Ziel, mit unserer Schule ein gesundheitsförderndes Setting zu schaffen und Gesundheitsförderung nachhaltig und strukturell zu verankern. Eine dauerhafte und kontinuierliche pädagogische Arbeit hat folgende Maßnahmen an unserer Schule etabliert:

Unsere Schule hat an dem Programm „Verantwortung für die Gesundheit spielend lernen” unter wissenschaftlicher Begleitung der Uni Lübeck teilgenommen. Nachdem das Programm ausgelaufen ist, haben wir unser eigenes Konzept „Fit und stark” entwickelt, welches sich eine ständige Weiterentwicklung der Ernährungs- und Gesundheitsprävention an unserer Schule zur Aufgabe gemacht hat.

In der Außenstelle Siebeneichen wurde der Schwerpunkt Natur- und Umwelterziehung erdacht, erkannt, erforscht, erlebt und auch gestaltet. Natur- und Umweltprojekte können vor Ort von unseren Schüler/innen erfahren werden. Mit der heimischen Natur vor unserer Schulhaustür bietet sich eine breite Vielfalt von Pflanzen und Tieren, die nicht nur bei Wanderungen, sondern auch direkt am Schulstandort vorhanden sind. Die Schüler/innen können bei Pflege-, Pflanz- und Bestimmungsarbeiten ihr Wissen über Artenkenntnisse, aber auch den sachkundigen Umgang mit den Lebewesen vertiefen. Dazu gehören das Pflegen, Betreuen und Versorgen der selbstgebauten Hilfsangebote für heimische Tiere wie: Eulenwohnung, Fledermausbretter, Insektenhotel, Igelunterschlupf, 10 Nistkästen und dem neu installierten Nistkasten mit Kamera und Direktübertragungsmöglichkeit ins Schulgebäude. Die jährlich für die 3. Klassenstufe von Siebeneichen durchgeführten Waldjugendspiele im Fitzener Holz bilden einen festen außerschulischen Lernort im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichts. Das Schulgelände selbst bietet durch die besondere Bepflanzung (ausgewählte verschiedene Baumarten auf dem Schulhof) und das grüne Klassenzimmer einen guten Lernort für das Motto „Natur erleben”. Die Außenstelle Siebeneichen hat für ihre Aktivitäten im Bereich Natur- und Umwelterziehung den Umweltpreis 2007 des Kreises Herzogtum Lauenburg erhalten.

Es bestehen im Rahmen der bereits erwähnten schulischen Ernährungsbildung und Schulverpflegung vielfältige Möglichkeiten, um Schüler/innen nachhaltige Gesundheits- und Ernährungsbildung näher zu bringen. Die Möglichkeit, unseren Schülern/innen an unserer Schule ein warmes Mittagessen in der Gemeinschaft zu bieten, ist uns angesichts der Tatsache, dass dies nicht für alle Schüler/innen zu Hause selbstverständlich ist, von besonderer Bedeutung. Zudem gibt es eine Lernwerkstatt zum Thema „Gesunde Ernährung” und jede Klasse nimmt einmal pro Halbjahr am „Gesunden Frühstück” teil. Dort bereiten sie ihr Frühstück selbstständig zu (z. B. Gemüsespieße mit Kräuterquark, Obstsalat, etc.). Jeden Dienstag ist , Schnippelpause”, in welcher von Schüler/innen geschnittenes Obst und Gemüse in der großen Pause kostenlos zum Verzehr angeboten wird.

Das Ministerium für Bildung und Kultur bietet Schulen im Rahmen des Projektes „SHiB — Schleswig-Holstein inklusive Begabtenförderung” die Möglichkeit, begabte Schüler/innen mit ihren Stärken aber auch gegebenenfalls ihren (Lern-)Schwierigkeiten besser zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu fördern. Wir wollen an unserer Schule nicht defizitorientiert arbeiten, sondern unsere Arbeit daran orientieren, dass jeder Schüler und jede Schülerin Begabungen besitzt, die ihn besonders kennzeichnen. Aus diesem Grund bieten wir in unserer Unterrichtsorganisation Schülern/innen die Möglichkeit, ihre besonderen Befähigungen aus den Bereichen der kognitiv-intellektuellen Begabungen, der musischkünstlerischen Begabungen, der sensomotorischen Begabungen und der sozialen Begabungen einzubringen und zu entfalten und daraus Selbstbewusstsein auf dem Weg zu einer eigenständigen Persönlichkeitsbildung zu ziehen. Konkret erreichen wir diese Zielsetzung durch Lernwerkstätten. Dort werden die Schüler/innen nach ihren Stärken und Potenzialen individuell gefördert und gefordert. Unsere Lernwerkstätten bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Interessensgebieten: z.B. therapeutisches Reiten, Töpferwerkstatt, Matheknobeleien, kreative Schreibaufgaben, gesunde Ernährung und Lebensmittelzubereitung, etc. Viele Kurse sind auf Anregung von Schülern/innen entstanden, die regelmäßig zu den Lernwerkstätten befragt werden. Lernwerkstätten sind aus dem Bedürfnis heraus entstanden, das Lernverständnis der Buch- und Papierschule zu überwinden. Die Lernwerkstattkonzepte verbinden stets gemeinsame Nenner, die den Kern der pädagogischen Bemühungen definieren: handlungsorientierte Lernumgebung, vielfältige und anregende Materialausstattung, erfahrungsbezogene, ganzheitliche und entdeckende Lernprozesse, Neuorientierung der Lehrerrolle (vom Stoffvermittler zum Lernbegleiter), differenzierende und individualisierende Lernangebote, Selbsttätigkeit, Selbststeuerung und Selbstkontrolle der Schüler, offene Lernatmosphäre sowie soziales Lernen.

Unsere Schule ist eine Stützpunktschule für den Enrichment-Verbund Südost in Schleswig-Holstein. Lernende, die eine deutlich über das Unterrichtsangebot ihrer jeweiligen Schule hinausgehende Lernmotivation und entsprechende Begabungen besitzen, können eine Empfehlung zur Teilnahme an außerunterrichtlichen Angeboten erhalten. In diesem Rahmen bieten wir seit dem Schuljahr 2012/13 Enrichment-Kurse an, die offen sind für Schüler/innen der Jahrgangsstufen 2 bis 5. Die Schüler/innen werden für das Enrichment Programm auf den Zeugniskonferenzen nominiert und dürfen aus einem breiteren Spektrum angebotener Kurse wählen. Präsentationstage geben regelmäßig öffentlich Einblicke in die Kursarbeit und die Verbünde. Sie bieten die Möglichkeit zum Austausch über Kurs- und Schulgrenzen hinweg.

Wir üben und trainieren gewaltlose Konfliktlösungsstrategien: Wir möchten, dass die Kinder unserer Schule lernen, Streit oder Konflikte gut und möglichst selbständig zu lösen. Deshalb üben wir im Unterricht, wie man Streit oder Konflikte bewältigen und anderen dabei helfen kann. Ab Klassenstufe 1 findet der Klassenrat verpflichtend einmal wöchentlich statt. Im monatlichen Schülerrat können die Klassensprecher aller Klassen ihre Anliegen besprechen und Vorschläge zur Weiterentwicklung der Schule einbringen. Einmal im Schuljahr bietet das Defending-Team Hamburg Defending Kurse für alle unsere Schüler/innen an. Folgende Inhalte sind Schwerpunkte der Kurse: Selbstbestimmungsrecht, Aufbau und Stabilisierung der Individuation, Erweiterung des Handlungsspielraumes in angstbesetzten Alltagssituationen, Training eines Verhaltensrepertoires für Stresssituationen sowie empathischer Umgang mit Gleichaltrigen.

Wir beziehen Lernorte außerhalb unseres Schulgeländes in unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit ein. Durch das Lernen am anderen Ort wird in besonderer Weise ein handlungsorientiertes und lebensweltnahes Lernen ermöglicht. Es schafft Raum u.a. für Begegnungen mit Natur und Heimat sowie Kultur und Geschichte. Exkursionen zur Feuerwehr, zur Bäckerei, auf den Bauernhof, in den Wald und zur Schleuse sind für uns ebenso selbstverständlich wie Klassenfahrten an Nord- und Ostsee.

Wir sind eine bewegte Schule. Unser Ziel ist o ein den Bedürfnissen und Wünschen unserer Schüler/innen entsprechender Schulhof mit Spielgeräten und Spielmöglichkeiten.

  • ein den Bedürfnissen und Wünschen unserer Schüler/innen entsprechender Innenraum des Schulgebäudes (Flure, Klassenräume, Aula).
  • Entstehung von Lernlandschaften durch ganzheitlich- integrativen Planungsansatz.
  • Vernetzung von Spielen und Lernen, angeleitetes Arbeiten und selbstständiges Tun durch eine neue Rhythmisierung des Schulalltags.

Sport wird an unserer Schule viel und gerne betrieben. Sportwettbewerbe, z. B. Bundesjugendspiele, etc. fördern den Ehrgeiz. Jedes Jahr findet eine Sport- und Schwimmwoche für die 3.-Klässler statt. Sportfeste zum Thema Balancieren oder Ballspiele fördern die Lust an Bewegung. Das Ausleihen verschiedener Kleingeräte in den Pausen ist geplant. Eine Zusammenarbeit mit den Sportvereinen fördert die außerschulische sportliche Betätigung der Schüler/innen.

Folgende Präventionsprojekte wurden in den Jahrgängen und Klassen implementiert: o Defending Team Hamburg: eine Woche für alle Schüler/innen pro Schuljahr (s. o.) o Alkohol- und Drogenberatung: eine Woche pro Schuljahr für die 4. Jahrgangsstufe o Erste Hilfe DRK o Gewaltprävention durch Klassen- und Schülerrat (s. o.)

Ein Klima zum Wohlfühlen und Identifikation mit der Schule schaffen Schulfeste, Vorhabentage und Wettbewerbe, wie zum Beispiel Vorhabenwoche zum Thema HWSU, Faschingsfest der gesamten Schule, Lesetage mit Vorlesewettbewerb, Niederdeutsch-Vorlesewettbewerb, Lesetombola, Mathetag, KänguruWettbewerb, Mathematik-Olympiade, gemeinsames Faschingsfest, Schuljahresabschlussfest, Waldspiele, Apfelfest, Verkehrstage und Radfahrprüfung, Adventssingen, etc.

Betriebliche Gesundheitsförderung ist uns wichtig, um die Lehrer- und Mitarbeitergesundheit zu stärken. Neben dem „Arbeits-Lehrerzimmer” ist ein „Ruheraum” für die Lehrer/innen geplant. Der letzte SE-Tag stand unter dem Motto „Lehrergesundheit” und einige gesammelte Ideen konnten bereits verwirklicht werden.

Kooperation und Vernetzung mit anderen Partnern und Einrichtungen

Die Lehrer/innen an unserer Schule werden in ihrer pädagogischen Arbeit umfassend durch Experten aus verschiedenen Bereichen unterstützt. Wichtig ist uns hierbei die effektive Vernetzung verschiedenster beteiligter Einrichtungen und Personen.

Gemeinsame Vernetzung .

…von Schule und ländlichen Kommunen

Die Gemeinden des Schulverbandes Büchen stellen sich gemeinschaftlich den Herausforderungen der demografischen Entwicklung. Sie unterstützen ein möglichst vielfältiges Bildungssystem in der Region, auch die Grundschule Büchen mit Außenstelle Siebeneichen. Moderne Gebäude und Einrichtungen sowie engagierte Mitarbeiter bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung von schulischen und außerschulischen Angeboten. Augenmerk liegt nicht nur auf der Schulzeit allein, sondern Kompetenzentwicklung beginnt in den Kindertagesstätten und setzt sich nach dem Schulabschluss in Weiterbildungsmöglichkeiten fort. Die Kommunen haben sich als Ziel gesetzt, junge Menschen vor Ort zu fordern und fördern und ihre Heimat attraktiv und zukunftsorientiert zu gestalten — mit ganzheitlichen Lebensperspektiven.

…von Schule und Schulträger

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Schulzentrum Büchen und dem Schulverband Büchen ist Voraussetzung für den erfolgreichen Bildungsweg eines jungen Menschen. Als prägende Sozialisationsinstanz sowie Mittelglied zwischen Kindertagesstätte und beruflicher Ausbildung nimmt auch die Grundschule einen wichtigen Punkt im Leben des Menschen ein. Die Gemeinden des Schulverbandes Büchen sehen es als Pflicht und Chance, die Schule hierbei zu unterstützen. Die für den Schulverband tätige Verwaltung der Gemeinde Büchen arbeitet konstruktiv und eng mit der Schulleitung zusammen.

…von Schule und Schule

Schularten übergreifend wird in Büchen kooperiert. Wichtige gemeinsame Arbeitsfelder und Projekte sind die Angebote der Offenen Ganztagsschule, die Integration, der Übergang Grundschule-Orientierungsstufe und die Lehrerausbildung.

…von Schule und Offener Ganztagsschule

Die Offene Ganztagsschule Büchen wird von Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Büchen, der Grundschule und der Gemeinschaftsschule besucht. Ein hauptamtlicher Koordinator, Lehrkräfte und die Schulleitungen kooperieren und koordinieren den Ganztag.

…von Schule und Kindertagesstätten

Ein regelmäßig tagender „runder Tisch”  (Kita,  Schulleitung und Koordinatorin Übergang Kindertagesstätte/Grundschule) legt Handlungsrahmen für die Zusammenarbeit fest. Feste Bestandteile der Kooperation sind die Auswertung des Beobachtungsbogens zur Einschätzung der Schulfähigkeit und zur Sprachstandsentwicklung für jede/n Schulanfänger/in, eine Informationsveranstaltung der Schulleitung, gemeinsame Projekttage in Schule und Kindertagesstätte sowie ein Kennlerntag mit gemeinsamem Theaterprojekt und Besuch einer Unterrichtsstunde. Um den Schuleintritt für alle einzuschulenden Kinder erfolgreich zu gestalten, werden in Kooperation mit den Kindertagesstätten Sprachfördermaßnahmen durchgeführt. Diese werden als Modellversuch finanziert vom Schulträger in der flexiblen Eingangsphase fortgesetzt.

…von Schule und Jugendpflege

Die Jugendpflege der Gemeinde Büchen arbeitet intensiv mit den schulischen Einrichtungen zusammen. Verschiedene Projekte in den Bereichen Kunst, Musik, Theater, Sport sowie Präventionsmaßnahmen werden gemeinschaftlich vorbereitet und durchgeführt. Die Offene Ganztagsschule in Büchen umfasst verbindliche Kooperationsstrukturen mit einem schulinternen Jugendtreff und Ausbildungsangebote für Konfliktlotsen sowie Jugendgruppenleiterassisten. Schülercoaching durch die Jugendpflege ist im laufenden Schuljahr ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit. Die Jugendpflege des Kreises Herzogtum Lauenburg unterstützt die offene Ganztagsschule durch Mittel für Kooperationsprojekte von Jugendpflege und Schule und durch Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter.

…von Schule und Vereinen

Der Büchener Tennisclub, der Eisenbahner Sportverein sowie der Büchen-Siebeneichener Sportverein sind Kooperationspartner der Offenen Ganztagsschule Büchen. Fachkundige Sportübungsleiter führen entsprechende Kurse durch und können so oft auch Schüler/innen für eine Vereinsmitgliedschaft motivieren. Die Vereine und Verbände können für ihre Arbeit die Sport- und Mehrzweckhallen des Schulverbandes Büchen sowie die Sporteinrichtungen der Gemeinden (Sportplätze, Schwimmbad) kostenlos nutzen. Einige der geförderten Projekte des Schulvereins Büchen e. V. waren unter anderem Schulhofgestaltung, Weihnachtsmärchen, moderne Kommunikationsmittel, Bastelmaterial, Material für den Schulunterricht, Unterstützung aller Schulfeste, Beihilfe zu den Arbeitsgemeinschaften, Zuschüsse zu Klassenfahrten sowie Beratung und Hilfe bei Problemen.

…von Schule und Eltern

Eltern sind engagierte und kompetente Kooperationspartner im gesamten Prozess der Schulentwicklung und — gestaltung. Sie können nicht nur in Gremien mitwirken, sondern mit ihren eigenen Erfahrungen und Perspektiven wesentliche Anregungen und Einschätzungen geben.

…von Schule, Kirchen und Kultureinrichtungen

Die Priesterkate Büchen sowie des regionalen Kulturzentrum in Witzeeze sind mit ihren Dauerausstellungen oder Sonderveranstaltungen zwei wichtige außerschulische Lernorte. Gemeinsam mit den örtlichen Pastoren gestalten die Schulen themenzentrierte Gottesdienste. Diese sind entweder thematisch mit dem laufenden Religions- und fächerübergreifenden Unterricht verknüpft oder bilden eine projektartige Umsetzung von Unterrichtsergebnissen.

Zudem haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, am Islamunterricht teilzunehmen. …von Schule und Sponsoren

Die Schul- und Jugendarbeit in der Region wird maßgeblich durch zahlreiche Sponsoren gefördert. Hierzu zählen die Axel-Bourjau-Stiftung, eine Bürgerstiftung mit dem Zweck der regionalen Jugend- und Kulturförderung, der Schulverein Büchen, die „Büchener Wirtschaftliche Vereinigung” sowie die Kreissparkasse und die Raiffeisenbank. …von Schule und Trägern der Präventionsarbeit

Präventionsarbeit ist fester Bestandteil der Schulprogramme aller Schulen im Schulzentrum. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig wiederkehrende altersgerechte Veranstaltungen mit der Alkohol- und Drogenberatung des Kreises Herzogtum Lauenburg, der Gesundheitsberatung, dem Defending-Team, der Polizei und anderen freien Trägern durchgeführt.

Perspektiven

Für die Zukunft wollen wir…

 

– die mediale Ausstattung erneuern bzw. erweitern.

– an Gesundheitsprojekten/weiteren Präventionsprogrammen teilnehmen, wie z. B. „Faustlos”.

– Streitschlichter und Mediatoren ausbilden, um die Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung weiter zu verbessern.

– die bewegte Schule durch Möbel, Schulhof- und Pausengestaltung weiterentwickeln, z. B. durch einen Balancierpfad auf dem Schulhof oder Ausleihmöglichkeiten von Spielgeräten.  einen Lauftag (Sponsorenlauf/AOK) initiieren.

Pressespiegel

Pressebericht LN 

Pressebericht Lauenburger Landeszeitung

Pressebericht Büchener Anzeiger

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